Städtebau / Konzept
Das städtebauliche Konzept für das Elisabethforum nutzt die besondere Chance, gemeinsam mit der denkmalgeschützten Kirche eine neue lebendige Mitte für alle Bewohner zu schaffen. Ziel ist ein offener und einladender Ort, an dem sich Gemeindemitglieder ebenso wie alle Stadtbewohner willkommen fühlen. Gleichzeitig entsteht ein identitätsstarker Ort der Glaubensbildung, Begegnung und praktischen Lebenshilfe mit vielfältigen Angeboten insbesondere für Jugendliche. Durch die Anordnung des Neubaus an der südlichen Grundstücksgrenze entsteht ein zentraler Gemeindeplatz, der Kirche, Pfarrzentrum und Kita miteinander verbindet. Die historische Kirchenfassade prägt dabei das besondere Ambiente und schafft gemeinsam mit Sitzbereichen unter Bäumen eine hohe Aufenthaltsqualität für kleine und große Gruppen. Eine überdachte Verbindung zwischen Kirche und Pfarrzentrum definiert den Übergang zwischen öffentlichem Raum und Gemeindeplatz. Unter diesem Dach liegt der Haupteingang des neuen Pfarrzentrums.
Funktion
Das großzügige, verglaste Foyer öffnet sich vollständig zum Platz und verbindet Innen- und Außenraum zu einer lichtdurchfluteten Einheit. Die Bücherei liegt in diesem Foyer und nimmt das außergewöhnliche Ambiente des Platzes und des alten Kirchengemäuers auf. Direkt am Eingang befindet sich, nur durch eine Glaswand getrennt, das Büro mit Blick auf das Foyer und einem Panoramafenster zur Straße. Auch der Gemeindesaal liegt an dieser Pfosten-Riegelfassade mit Blick auf den Platz. Die Jugendräume im Obergeschoss erhalten einen eigenen geschützten Bereich mit separatem Zugang. Eine große Dachterrasse bietet zusätzliche Freiräume für Aktivitäten der Jugend im Außenbereich. Ein großes Panoramafenster im Jugendsaal eröffnet den freien Blick auf die Kirche beziehungsweise den Kirchturm. Das gesamte Haus ist als Niedrigenergiehaus konzipiert und mit einer Wärmepumpe sowie einer Lüftungsanlage im Saal ausgestattet.



















